Sportteil

Die Reißleine ziehen

November 21st, 2009

10 Argumente gegen die Kontinuität im Traineramt

  1. Mit einem mit Qualität (Podolski, Maniche, Schorch, Freis) ergänzten Kader noch weniger Spielqualität als in der Vorsaison
  2. Sklavisches Beharren auf einem nichtfunktionierenden Spielsystem, das die Stärken von Maniche und Petit völlig verpuffen lässt
  3. Nicht stattfindende Integration von hoffnungsvollen Jungspielern wie Taner Yalcin, der in der letzten Saison gegen den HSV bester Mann auf dem Platz war. Es fehlt Kreativität, und unser 19-jähriger Spielmacher sieht kein Land
  4. Eine Teamatmosphäre, die nicht einmal aus der Ferne irgendein positives Element erkennen lässt
  5. Eine Posse um die beiden slowenischen Nationalspieler, die man lieber verärgert, als sie 12 Stunden später in Köln zu empfange
  6. Der untaugliche Versuch, genau diese beiden Spieler zum Sündenbock einer desolat funktionierenden Mannschaft gegen Hoffenheim zu machen
  7. Fehlende Außendarstellung, keinerlei durch die Persönlichkeit transportierte Energie
  8. Das Unvermögen, schon im Sommer Spieler für die wirklich wichtigen Positionen gefordert und bekommen zu haben. Überraschung, Womé verletzt sich. Und dann muss Brecko als Linksverteidiger spielen. Klasse Idee
  9. Die miserablen Leistungen in der Liga werden bislang vom DFB-Pokal kompensiert – mit der derzeitigen Lage ist man aber gegen Augsburg nichtmal Favorit
  10. Tut sich auf der Trainerposition nichts, droht ab Anfang Dezember bis zum 31. Januar ewige Unruhe um wechselwillige Spieler. Novakovic, McKenna, wir können uns nicht leisten wegen einem nicht sattelfesten Trainer noch mehr Unruhe in den Kader zu kriegen.

One Response to “Die Reißleine ziehen”

  1. nedfuller

    Oha, das hört sich ja übel an. Soldo muß noch viel lernen.

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