Die Verpflichtungsgebahren von Bayer Leverkusen waren beim Wechsel von Patrick Helmes ja schonmal im Zwielicht, bei Daniel Schwaab machte man es besser: Man verpflichtete ihn zur neuen Saison eigentlich ablösefrei, da sein Vertrag in Freiburg auflief, bezahlte aber eine zusätzliche Gebühr, um den Transfer mit Einwilligung der Freiburger schon  im Herbst fix machen zu können.

Schwaab ist Rechtsverteidiger moderner Prägung, mit fünf Toren (davon vier Elfmeter) und vier Vorlagen in der abgelaufenen Saison. Kein Wunder, dass er jetzt dazu angedacht ist, Castro etwas Dampf zu machen oder ebenjenen ins defensive Mittelfeld zu drücken. Ob das so schnell gelingt, ist fraglich. Bei der U21 war ihm jedenfalls bislang kein Einsatz vergönnt:

Prognose: Alles ist davon abhängig, wie er sich  von Beginn an in Leverkusen präsentiert. Dort wird es schon nicht einfach, in der deutschen Auswahl ist es noch schwerer.

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