Die ganze U21-Misere wird deutlich, wenn man sich die Kaderliste des DFB ansieht: Marko Marin steht dort mit der Rückennummer 11 im Sturm. Ein Spieler, dem zwar halb Fußballdeutschland ob seiner Schnelligkeit und seiner Dribblings zu Füßen liegt, der aber auch nicht unbedingt als die personifizierte Torgefahr gilt.
Grandiose 16 Scorerpunkte hat Marin in der abgelaufenen Saison gesammelt, nur ein Viertel davon in eigenen Toren. 12 Vorlagen, da kommen mit Misimovic und Bruggink nur zwei für ihre Teams wahnsinnig wichtige Anspielstationen heran und ein anderer U21-Spieler mit großer Zukunft: Mesut Özil. Die beiden könnten ein Traumpaar werden, wenn sie sich nicht gegenseitig den Raum nehmen. Zeit das einzuüben dürften sie in Zukunft bei Werder Bremen haben, und darauf freue ich mich auch als Nicht-Werderaner.
Prognose: Wird bald aus der Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken sein.

