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Ein kurzer Blick in den Pressespiegel meines Hinterkopfes zu Ashkan Dejagah fördert zwei Sachen zutage: 1. seine Weigerung, zum U21-Länderspiel mit nach Israel zu fliegen (mittlerweile ausgestanden – bleiben tut der Eindruck der Inkompetenz von Steffen Simon, der meinte, diese damalige Exklusivmeldung in der Sportschau in einem Nebensatz unterbringen zu können). Und 2. seine Versetzung in Herthas Amateurmannschaft nachdem er seinen ablösefreien Wechsel nach Wolfsburg bekanntgab und Dieter Hoeneß die beleidigte Leberwurst spielte.

Abseits davon spielt Ashkan Dejagah übrigens auch noch Fußball. Seine Position auf dem Feld kann man mit dem diffusen Begriff des “Offensivallrounders” ganz gut beschreiben, weil Dejagah überall und nirgends eingesetzt werden kann.

3 Tore und 3 Vorlagen hat er zum diesjährigen Wolfsburger Meistertitel beigetragen, in 27 Spielen. Nicht gerade abstrus viel. Dejagah ist demnach auch einer der Profiteure des miserablen U21-Sturms, in dem er sich nun versuchen darf – trotz seines Tores gegen Finnland bisher deutlich schlechter als recht.

Prognose: Schafft es nie in die A-Nationalmannschaft. Dürfte sich das mit dem Iran auch irgendwann nochmal ernsthaft überlegen.

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