Nicht wenige Fußballfans in Deutschland reiben sich regelmäßig die Augen, wenn sie die Sportschau sehen: Da läuft Benedikt Höwedes mit einem Schalke-Trikot rum. Aber so ein sympathischer Typ kann doch nicht wirklich in Gelsenkirchen spielen? Doch, tut er. Die Frage ist nur, wie lange.
Für mich war es schon länger ein Rätsel, warum Benedikt Höwedes auf Schalke nicht an den verdienten alten Langsamsprintern Bordon und Krstajic vorbeikam. Er erfüllt exakt das Musterprofil eines modernen Innenverteidigers: Schnell, vorausschauend, zweikampf- und kopfballstark, kommt mit wenigen Fouls aus. Und er macht wichtige Tore. In der Qualifikation kurz vor Schluss das allesentscheidende 1:0, heute ebenfalls den ersten Treffer gegen Finnland.
Prognose: Wird in der nächsten Saison sein Debüt unter Jogi Löw geben.
