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Kevin McKenna ist ja auch so einer. Aus der ersten Liga von Cottbus in die zweite Liga nach Köln gewechselt, reden wir nicht drumherum, des Geldes wegen. Spielte eine okaye Saison, wurde von Geromel verdrängt. Im letzten Frühjahr wurde er eine Zeit lang als Mittelstürmer eingesetzt, was zu maximal einem Tor führte, als er passiv im Abseits stand und die Gegenspieler irritiert waren.

In dieser Saison sieht Kevin McKenna nicht mehr viel vom Spielfeld. Ab und zu wurde er als Rechtsverteidiger anstelle von Özat und Brecko eingesetzt, was dazu führte, dass hinten rechts nicht mehr viel passierte, vorne rechts aber noch viel mehr. Gegen Stuttgart spielte er gar im defensiven Mittelfeld, was dazu führte, dass der FC noch mehr Beton anrührte als Energie Cottbus in den defensivsten Zeiten. Seinen besten Auftritt hatte er im letzten Hinrundenspiel gegen Bochum, als er noch gleich ein Tor machte.

McKenna ist einer, der immer ehrlich ist, was Bewunderung verdient. Er versteht, dass er an den derzeitigen Innenverteidigern nicht vorbeikommt, sagt aber auch klar, dass er im Sommer weiter überlegen muss, ob er seine Situation verändern möchte. In jedem Fall ist es ein gutes Gefühl, so einen Defensivmann in der Hinterhand zu haben.

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