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Kevin Pezzoni war das erste Anzeichen, dass in Köln vieles besser wird. Natürlich gab es gute Verpflichtungen, zweifelsohne, Ümit, Mohamad, meinetwegen in der Zweitligasaison auch Antar. Aber Pezzoni vereinte so viel:
1. Er war deutsch. Einer für die Zukunft, mit Local Player-Meriten
2. Er war 18 Jahre alt.
3. Er war ablösefrei.
4. Er war Linksfuß, davon hatten wir ca 1,5 im Team.
Zunächst hieß es, er sei Linksverteidiger, dann, er sei Innenverteidiger. Zwischendurch spielte er gegen schwächere Gegner eine Interpretation seines defensiven Mittelfels, die an eine Mischung aus Libero und Linksaußen erinnerte, inklusive eines wunderschönen Tores gegen Erzgebirge Aue.

In dieser Saison hat Kevin Pezzoni einen Stammplatz, als großgewachsener, kopfballstarker Sechser-Lehrling neben dem Führunngsspieler Petit. Viel besser kann man unter diesen Voraussetzungen nicht lernen. Pezzoni lernt. Dazu gehört, dass er auch mal Dinge falsch macht, aber eben auch, dass die viele Bundesligavereine uns um die vier zentralen Defensivspieler Mohamad-Geromel-Petit-Pezzoni beneiden dürften, und das zu Recht.

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