In der Winterpause nehme ich mir nacheinander jeden Spieler des Profikaders des 1. FC Köln vor, in der Reihenfolge der Rückennummern.
Eigentlich der klassische Ergänzungsspieler, der durch den herzbedingten Ausfall von Ümit in die erste Mannschaft rückte und tatsächlich nur ein Spiel wegen eine Gelbsperre verpasste. Eine Überraschung ist er dennoch nicht, seine Vorbereitung lief glänzend, allgemein machte man sich Hoffnungen, da einen wirklich guten Verteidiger in der Hinterhand zu haben. Trotzdem zweifelt eigentlich keiner daran, dass Ümit, sollte er zurückkommen (dazu dann in drei Tagen), wieder auf den Stammplatz darf. Denn die defensive Abgeklärtheit fehlt Brecko trotz aller Zweikampfstärke noch, der sich auch deutlich seltener als Pierre Womé nach vorne wagt (dann aber mit tollen Flanken aufwartet).
Brecko hat im GeißbockEcho mal gesagt, in Hamburg wäre er immer nur als “junger Spieler” eingeordnet worden und hätte nie richtige Einsatzzeiten bekommen, und in der Tat verwundert es, dass ihm so einer wie Collin Benjamin im Zweifel vorgezogen wurde. Am Samstag gegen Bochum zeigte er, dass er auf links nicht optimal spielt, aber eine Option ist. Und bereitete das 1:0 vor. So kann es doch weitergehen.
