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Die TSG Hoffenheim und insbesondere Dietmar Hopp machen sich nun vollends lächerlich.

Man kann zum Experiment Hoffenheim stehen, wie man will. Man kann es als Eingriff in den geschlossenen Sportfinanzkreislauf sehen, als Zerstörung traditioneller Strukturen, als Experiment ohne Zuschauer. Oder man kann die Idee schön finden, schon Regional- und auch die zweite Bundesliga mit eigentlich zu teuren und guten Spielern zu bereichern, sich die Jugendförderung des Vereins ansehen, es spannend finden live zu sehen wie ein zukünftiger Topverein heranwächst.

Der Mainzer Manager Christian Heidel findet das Modell Hoffenheim nicht so gut. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung kritisierte er, dass der Club einzig von Hopp abhängig sei, künstlich und ohne kontinuierliche Arbeit in die Liga gebracht worden sei und er Gefahren sehe, sollten noch drei, vier weitere Vereine so in den Profifußball vordringen. Nichts besonders also, irgendwo stimmig und definitiv nicht aufsehenerregend.

Außer für Dietmar Hopp. Der schoss mit einem Arsenal von Atombomben auf Spatzen. Sprach von “Diskriminierung”, “Hass” und der Anstiftung zur Gewalt, zumindest der Eignung dieser Aussagen dazu, schaltete den DFB und die DFL ein und wirkte generell wie ein weinerlicher kleiner Junge, dem einer der Viertklässler gesagt hat dass sein Spielzeugauto hässlich ist. Gestern, nach dem Spiel gegen Kaiserslautern, macht er den nicht gerade als Schaumschläger bekannten Heidel noch für Kaiserslauterner Fans verantwortlich, die ein Tornetz einrissen und Plakate mit der Aufschrift “Hurensohn 1899″ und “Der Fußball ist keine Spielwiese für impotente Milliardäre” hochhielten – sicherlich keine besonders intelligenten und kreativen Ergüsse, im Rahmen des Fußballs jedoch durchaus noch im Bereich des Erträglichen – Hopp hätte ja auch in Hockey gehen können. Francisco Copado verstieg sich noch zu Äußerungen des Mitleids für diese Leute, deren IQ sicher nicht sonderlich hoch sein könnte und rief gar höhere Mächte als das Geld an: “Da oben gibt es einen und der guckt zu, und diese Leute bekommen sicher irgendwann ihre Strafe”. Wieviele Jahre Fegefeuer stehen nochmal auf Verwendung des Wortes “Hurensohn” im Rahmen einer sportlichen Veranstaltung?

Jedem Spieler, Funktionär und Mitarbeiter der TSG Hoffenheim müsste spätestens nach den 20 Millionen-Einkäufen dieser Saison klar sein, dass sein Verein ein Sonderling ist – mit vielen Vorteilen in der Infrastruktur und den zukünftigen Optionen, aber auch mit dem Kainsmal der Künstlichkeit. Damit muss man wohl leben – wenn man dann noch anfängt öffentlich zu weinen wird es sicherlich nicht besser.

One Response to “Der für den Spott nicht zu sorgen hat.”

  1. newskick.de

    Der für den Spott nicht zu sorgen hat…

    Ein Kommentar zum weinerlichen Dietmar Hopp und seinem Retortenclub….

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